Wenn ein Partner ausgeprägte narzisstische Züge zeigt – etwa starke Selbstbezogenheit, geringe Empathie, Kritikempfindlichkeit oder manipulative Dynamiken – kann dies beim Gegenüber erhebliches Leiden auslösen. Betroffene berichten häufig von emotionaler Erschöpfung, Selbstzweifeln, Schuldgefühlen oder dem Gefühl, „nie zu genügen“. Aus psychotherapeutischer Sicht ist es entscheidend, zunächst die Dynamik zu verstehen: weiterlesen…
Kategorie: Psychotherapie (Seite 1 von 4)
Selbstverletzungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Selbstverletzendes Verhalten bzw. Selbstverletzungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist aus psychotherapeutischer Sicht weniger als „Suche nach Aufmerksamkeit“ zu verstehen. Sondern als ernstzunehmender Versuch, mit innerer Not umzugehen. Häufig dient Selbstverletzung der Regulation überwältigender Gefühle, dem Beenden innerer Leere oder dem Wiedererlangen von Kontrolle in Situationen, die als ausweglos erlebt weiterlesen…
Panikattacken wirkungsvoll begegnen
Panikattacken gehören zu den intensivsten Angsterfahrungen, die Menschen machen können. Sie treten oft scheinbar aus dem Nichts auf und sind begleitet von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern oder der Angst, die Kontrolle zu verlieren oder zu sterben. Aus psychotherapeutischer Sicht ist entscheidend zu verstehen: Panikattacken sind keine Gefahr an weiterlesen…
Angst vor Hunden
Die Angst vor Hunden – ob sie auf einer konkreten schlechten Erfahrung beruht oder scheinbar „grundlos“ entstanden ist – kann für Betroffene sehr belastend sein. Aus psychotherapeutischer Sicht handelt es sich dabei meist um eine erlernte oder übernommene Schutzreaktion des Nervensystems. Diese soll den Betroffenen eigentlich vor Gefahr bewahre, wird weiterlesen…
Überlebensprogramme behutsam verändern
Im Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM) stehen sogenannte Überlebensprogramme im Zentrum der Arbeit. Diese entwickeln sich in der Kindheit, wenn grundlegende Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe, Autonomie, realistischem Selbstwert oder Verbundenheit nicht erfüllt werden. Das Kind passt sich an, um die Beziehung zu den Bezugspersonen aufrechtzuerhalten – beispielsweise durch Rückzug, Perfektionismus, übermäßige Anpassung weiterlesen…
Entwicklungstrauma – Verständnis und Wege der Linderung
Ein Entwicklungstrauma entsteht, wenn Kinder in ihrer frühen Lebensphase wiederholt in Situationen geraten, in denen ihre grundlegenden Bedürfnisse nach Sicherheit, Nähe, Halt und Resonanz nicht ausreichend beantwortet werden. Das kann durch Vernachlässigung, emotionale Abwesenheit der Eltern, chronischen Stress im Familiensystem oder auch subtile Formen von Überforderung geschehen. Anders als ein weiterlesen…
Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von EMDR in der Psychotherapie
Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist ein etabliertes psychotherapeutisches Verfahren, das ursprünglich für die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen entwickelt wurde. Es hilft insbesondere bei klar umrissenen traumatischen Erlebnissen – wie Unfällen, Überfällen, Naturkatastrophen oder belastenden medizinischen Eingriffen. Die bilaterale Stimulation (meist durch Augenbewegungen) unterstützt das Gehirn dabei, festgefahrene Erinnerungen weiterlesen…
Depressionen die nicht enden wollen
Langanhaltende Depressionen, die im Zusammenhang mit einschneidenden traumatischen Erlebnissen wie dem Verlust eines Ehepartners, toxischen Beziehungen, Unfällen oder schweren Krankheiten stehen, erfordern eine behutsame und gleichzeitig tiefgreifende therapeutische Begleitung. Aus psychotherapeutischer Sicht ist es wichtig, zunächst die depressive Symptomatik nicht nur als „Krankheit“ zu sehen. Sondern auch als Ausdruck von weiterlesen…
Bindungstraumen in der Psychotherapie
Bindungstraumen kommen in der Psychotherapie öfter vor, als manche denken. Sie entstehen meist in der frühen Kindheit, oft schon in den ersten Lebensjahren, wenn das Bedürfnis nach Sicherheit, Fürsorge und emotionaler Resonanz nicht ausreichend erfüllt wird. Ursachen können Vernachlässigung, emotionale Kälte, inkonsistente Fürsorge oder Missbrauch sein. Auch subtilere Formen wie weiterlesen…
Essstörungen bei jungen Mädchen und eine mögliche Therapie
Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge Eating treten bei jungen Mädchen oft in einer sensiblen Entwicklungsphase auf. Eine Entwicklungsphase, in der Identität, Körperbild und Selbstwertgefühl besonders formbar – und verletzlich – sind. Häufig liegen hinter dem gestörten Essverhalten nicht nur gesellschaftlicher Schönheitsdruck, sondern auch tiefgreifende Bindungs- und Entwicklungstraumata, emotionale Vernachlässigung weiterlesen…