Ängste und persönlicher Rückzug müssen nicht sein

Ängste und persönlicher Rückzug müssen nicht sein

Bei einer Klientin gab es nach mehreren Klinikaufenthalten und Therapien noch nicht die Erleichterungen. Um mit den alltäglichen Situationen und den massiven Ängsten und Panikstörungen umzugehen. Persönlicher Rückzug war angesagt und damit auch eine soziale Isolierung. Diese belastete meine Klientin zudem, weil sie sich zudem nicht mehr aus dem Haus traute. Gleichzeitig zeigte sich auch eine gewisse Therapiemüdigkeit. Gepaart mit dem Willen, es doch noch einmal zu versuchen, weil die Ängste einfach zu groß sind und es so belastend ist.

In meiner angebotenen Therapie (unter anderem Somatic Experiencing) geht es vor allem darum, nicht zu tief auf die gezeigten massiven Ängste einzugehen. Sondern sehr achtsam zusammen mit meiner Klientin auf das zu hören, was ihr Körper ihr immer wieder zeigt.

Ängste – unser Körper zeigt uns den Weg – wenn wir ihm zuhören!

Und dann nach einer Zeit des Vertrauensaufbaus einen Schritt weiter zu gehen. Was will mein Körper mit seiner Angst eigentlich ausdrücken? Durch das vorsichtige „wo geht es mir gut im Körper“ und „wo geht es mir gerade nicht gut im Körper“ gewinnt die Klientin immer mehr Sicherheit. Auch dahin zu schauen, wo Sie bisher sich nicht getraut hat, hinzuschauen.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass wir immer rechtzeitig vor dem vermeintlichen Abgrund stehen bleiben. Also festen Boden unter den Füßen behalten. Und vielleicht nur den kleinen Zehen in das dunkle Gewässer stecken. Durch mich hat sie dabei auch jemanden an der Seite, der ihr Sicherheit und Stabilität aufgrund meiner Ausbildungen gibt Durch dieses Vorgehen zeigen sich mittlerweile große Fortschritte.

Mittlerweile finden die wöchentlichen Sitzungen im Wechsel zwischen tiergestützter Arbeit und Arbeit im Therapiezimmer statt. Und genau diese Vorgehensweise hat ihr das erste Mal spürbare Veränderung und Entspannung fühlen lassen. Und zwar körperlich (da, wo die Angst sitzt und Herausforderungen bereitet) und nicht im rein kognitiven Bereich, wo sie bisher in ihren Gesprächstherapien gelandet ist.

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