Depression, Erschöpfung und innere Leere – wenn die Kraft für das Leben fehlt

Depression, Erschöpfung und innere Leere – wenn die Kraft für das Leben fehlt

Manchmal beginnt es schleichend. Die Energie lässt nach. Dinge, die früher Freude gemacht haben, fühlen sich plötzlich bedeutungslos an. Selbst kleine Aufgaben werden anstrengend. Andere Menschen erleben eine tiefe innere Leere und funktionieren nach außen weiter, während sie sich innerlich zunehmend von sich selbst entfernen. Depressive Beschwerden oder eine Depression können viele Gesichter haben. Neben Traurigkeit können Erschöpfung, Schlafprobleme, Rückzug, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit oder das Gefühl auftreten, emotional kaum noch etwas zu empfinden. Nicht jede Phase von Erschöpfung ist eine Depression. Wenn Beschwerden jedoch länger anhalten und den Alltag zunehmend bestimmen, sollten sie ernst genommen und fachlich abgeklärt werden.

Depression Erschöpfung innere Leere – wenn Körper und Seele nicht mehr können

In meiner therapeutischen Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die sehr lange versucht haben zu funktionieren. Sie haben Verantwortung übernommen, sich angepasst oder die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Manchmal kommen belastende Beziehungserfahrungen, Verluste, chronischer Stress oder unverarbeitete traumatische Erfahrungen hinzu.

Dann kann es sinnvoll sein, nicht nur nach der Frage zu suchen: „Wie werde ich wieder leistungsfähig?“ Viel wichtiger kann zunächst sein: Was hat mich so erschöpft – und was brauche ich heute?

Psychotherapie bietet einen geschützten Raum, um diesen Fragen nachzugehen. Neben Gesprächen kann dabei auch der Körper ein wichtiger Zugang sein. Körperorientierte traumatherapeutische Verfahren berücksichtigen, wie eng Gefühle, Stress und Nervensystem miteinander verbunden sind. Wir können gemeinsam daran arbeiten, Anspannung und Rückzug besser wahrzunehmen, eigene Grenzen wieder zu spüren und Zugang zu Bedürfnissen und Emotionen zu finden. Bei belastenden Erfahrungen können – abhängig von der individuellen Situation – beispielsweise Somatic Experiencing, NARM, ISP oder EMDR in die therapeutische Arbeit einfließen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell wieder zu „funktionieren“. Veränderung darf behutsam entstehen. Ziel ist, mehr Selbstkontakt, innere Stabilität und Handlungsspielraum zurückzugewinnen.

Fühlen Sie sich seit längerer Zeit erschöpft, innerlich leer oder zunehmend von sich selbst abgeschnitten? In meiner Privatpraxis in Inning am Ammersee und auch online begleite ich Sie dabei, die möglichen Hintergründe zu verstehen und einen individuellen Weg zu mehr Stabilität und Lebensqualität zu entwickeln. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

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